„Deutschland ist für mich mental im Vorteil.“

Die langjährige Schweden-Legionärin und Ex-Nationalspielerin Anja Mittag äußert sich über die Chancen der DFB-Elf gegen Schweden im WM-Viertelfinale.

Die gebürtige Chemnitzerin Anja Mittag kennt sich aus im schwedischen Frauenfußball. Gleich zweimal kickte sie beim Damallsvenbsan-Spitzenklub FC Rosengård (2012-2015 sowie 2017 -2019) und wurde gleich dreimal schwedische Torschützenkönigin (2012, 2014, 2018).

„Deutschland ist für mich mental im Vorteil. Denn wenn es stimmt, dass Schweden von 26 Pflichtspielen nur zwei gegen die DFB-Auswahl gewonnen hat, dann ist das irgendwo im Kopf drin. Deshalb sehe ich uns als Favoriten. Gegen Nigeria hat sich das Team bereits gesteigert. Unsere Stärke ist, dass wir gefährlich bei Standards sind, viele Spielerinnen auf verschiedenen Positionen agieren können. Das macht die Mannschaft, die noch kein Gegentor kassiert hat, taktisch flexibel“, so Mittag in der Freien Presse  über die Chancen der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gegen Schweden.

Dennoch sei das schwedische Team gut organisiert, „in der Offensive läuft fast alles über Asllani. Auf sie müssen wir ein Auge haben. Ich kenne Spielführerin Caroline Seger bestens, sie saß beim FC Rosengård in der Kabine neben mir. Während der WM hatten wir aber keinen Kontakt, denn ich wollte das selbst bei großen Turnieren auch nicht“, verrät Mittag.

Foto: Anders Henrikson

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