Ex-Nationalspielern Sasic keine Kandidatin für Grindel-Nachfolge

Ex-Nationalspielerin Celia Sasic sieht sich bei der Neustrukturierung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht in der vordersten Reihe.

„Ich werde dieses Jahr definitiv keine DFB-Präsidentin“, sagte die 30-Jährige dem SID am Sonntag am Rande der Trophy Tour im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. „Grundsätzlich“ sei ihr aber „immer klar gewesen, dass ich dem Fußball erhalten bleiben möchte“. Zu ihren „schon ziemlich klaren“ Zukunftsplänen werde sich Sasic demnächst äußern.

Der Name der zweimaligen Europameisterin war im Zuge des Rücktritts von DFB-Präsident Reinhard Grindel gefallen. Sasic hatte bei der Vergabe der EM 2024 nach Deutschland im vergangenen Jahr eine bedeutende Rolle gespielt, die frühere Torjägerin hatte die Delegierten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bei der DFB-Präsentation in Nyon beeindruckt.

Eine Frau an der neuen DFB-Spitze sei zwar denkbar. Aber „ich finde es immer schwierig zu sagen, dass es jetzt eine Frau machen muss, nur damit es eine Frau macht“, sagte Sasic: „Das ist in jeder Hinsicht der schlechteste Weg, der niemandem hilft. Aber im Grundsatz ist es natürlich so, dass, wenn eine Frau da ist, die das leisten kann und möchte, ich keinen Grund sehe, der dagegen spricht.“

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