Almuth Schult fällt wochenlang aus

Die Torfrau des VfL Wolfsburg wird ihrem Verein in den nächsten Wochen fehlen. Bei der 27-Jährigen wurde eine Masern-Infektion festgestellt. 

Die Frauen des VfL Wolfsburg müssen in den nächsten Wochen auf Torfrau Almuth Schult verzichten: Nach Auswertung der Untersuchungsergebnisse wurde bei der 27-Jährigen, die während des VfL-Trainingslagers in Portugal über Grippesymptome klagte, eine Masern-Infektion diagnostiziert. Die medizinische Abteilung des VfL Wolfsburg hatte noch vor Ort sämtliche bei einer ansteckenden Erkrankung notwendigen Maßnahmen eingeleitet und die Gesundheitsbehörden informiert. So wurde Schult unmittelbar nach dem ersten Verdacht in eine Hamburger Spezialklinik ausgeflogen, um ihr eine bestmögliche ärztliche Versorgung zukommen zu lassen. Für Teamkolleginnen sowie das Trainer- und Betreuerteam bestand keine Ansteckungsgefahr. Mittlerweile befindet sich die deutsche Nationaltorhüterin wieder auf dem Wege der Besserung. Wann Schult ins Teamtraining zurückkehren kann, hängt – insbesondere mit Blick auf das bei Masern-Infektionen geschwächte Immunsystem – vom weiteren Genesungsverlauf ab.

Masern sind hoch ansteckend, werden durch Viren ausgelöst und kommen weltweit vor. Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Krankheit, denn bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf. In Deutschland ist die Häufigkeit von Masern-Erkrankungen durch Impfungen stark zurückgegangen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Häufungen von Krankheitsfällen bei ungeschützten Personen. Dabei trifft es auch Jugendliche und junge Erwachsene, von einer Kinderkrankheit kann man also nicht mehr sprechen. „Um die Masern in Deutschland auszurotten, müssen besonders in diesen Altersgruppen noch mehr Menschen geimpft werden“, empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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