Mit Rolser und Rall gegen Island und Färöer

WM-Qualifikation: Neben Nicole Rolser und Maximiliane Rall, die noch kein A-Länderspiel bestritten haben, sind auch Felicitas Rauch und Carolin Simon wieder dabei.

Bundestrainer Horst Hrubesch hat 22 Spielerinnen in das Aufgebot für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele der Frauen-Nationalmannschaft auf Island am 1. September (ab 16.55 Uhr MESZ, live im ZDF) und den Färöern am 4. September (ab 17 Uhr MESZ, live in der ARD) berufen. Neben Nicole Rolser und Maximiliane Rall, die noch kein A-Länderspiel bestritten haben, sind auch Felicitas Rauch und Carolin Simon wieder dabei. Aus Krankheits- beziehungsweise Verletzungsgründen fehlen Spielführerin Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon), Hasret Kayikci (SC Freiburg), Kathrin Hendrich, Simone Laudehr (beide FC Bayern München) und Lena Petermann (1. FFC Turbine Potsdam).

Damit bildet sich der Kern des Aufgebots aus den Spielerinnen, die Mitte August ein dreitägiges Kurztrainingslager in Harsewinkel absolvierten. Dieses war in Absprache mit den Vereinen außerhalb der internationalen Abstellungsperiode durchgeführt geworden, da aufgrund der laufenden U 20-Frauen-WM in Frankreich die Saison der Allianz Frauen-Bundesliga erst am 16. September beginnt.

Horst Hrubesch sagt: “Die Maßnahme in der Klosterpforte war wichtig, um einen Eindruck von den Spielerinnen zu bekommen, Abläufe zu optimieren und nach der Pause wieder unsere Spielidee zu vergegenwärtigen. Darauf können wir aufbauen und wollen uns jetzt konzentriert, aber auch mit der notwendigen Lockerheit auf die WM-Qualifikationsspiele vorbereiten.”

Die DFB-Auswahl rangiert in der Gruppe fünf der WM-Qualifikation nach sechs von acht Spielen hinter Island (16 Punkte) mit 15 Punkten auf Platz zwei. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die WM 2019 in Frankreich. Unter den besten vier Zweiten der insgesamt sieben Gruppen wird im Rahmen von Playoffs im Oktober und November der letzte europäische Teilnehmer für die Endrunde ermittelt.

Hrubesch weiter: “Die Spielerinnen wissen, was gegen Island auf sie zukommt und was sie besser als im Hinspiel machen müssen. Dass wir auf einem guten Weg sind, haben wir zuletzt im Juni beim Spiel in Kanada gesehen, als wir uns nach einem Rückstand klasse zurückgekämpft haben. Die Eindrücke bei unserem Kurztrainingslager vor einer Woche waren ebenfalls positiv. Unsere Mannschaft hat die Qualität, um die WM-Qualifikation erfolgreich zu bestreiten, und ich bin davon überzeugt, dass sie diese auch gegen Island abrufen wird.”

Quelle: DFB

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