WM-Qualifikation: Popp und Leupolz wieder dabei

Nach mehr als einem Jahr verletzungsbedingter Pause kehrt Melanie Leupolz in die Frauen-Nationalmannschaft zurück: Die Mittelfeldspielerin des FC Bayern München wurde von Bundestrainerin Steffi Jones in das Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Island in Wiesbaden am 20. Oktober (ab 16 Uhr) und die Färöer am 24. Oktober (ab 16.10 Uhr) in Großaspach berufen. Leupolz hatte ihr vorerst letztes Spiel für die DFB-Auswahl am 19. August 2016 im Olympischen Finale in Rio bestritten. Zudem ist Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg wieder im Aufgebot, die aufgrund einer Knieverletzung die EM in den Niederlanden verpasst hatte.

Steffi Jones sagt: „Es freut mich, dass die beiden wieder dabei sind. Alex ist für uns wichtig als Leaderin, die die Mannschaft mit ihrer Leidenschaft und Präsenz mitreißen soll, zudem ist sie sehr torgefährlich. Melly verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten vor allem was den Spielaufbau aus dem Mittelfeld angeht. Es ist wichtig, dass sie endlich wieder fit ist. Sie und Alex werden unserem Spiel wichtige Impulse verleihen.“ Ebenfalls berufen wurde Lena Goeßling, die noch zum Auftakt der WM-Qualifikation im September geschont worden war.

Nicht dabei sein können dagegen Spielführerin Dzsenifer Marozsán (Jochbeinbruch), Pauline Bremer (Schien- und Wadenbeinbruch) und Sara Däbritz (Sprunggelenk-Verletzung). Jones erläutert: „Vor allem die schweren Verletzungen von Pauline und Dzseni sind natürlich bitter und im Mittelpunkt steht, dass beide wieder schnell und vollständig genesen. Das wünsche ich auch Sara. Für unsere Entwicklung als Mannschaft sind diese erneuten verletzungsbedingten Ausfälle natürlich suboptimal, aber das ist eine Situation, die wir leider schon kennen und auf die wir uns einstellen werden.“

Der Start in die Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich war der DFB-Auswahl mit Siegen gegen Slowenien und Tschechien optimal geglückt. Die Vorgabe von Steffi Jones für die kommenden Begegnungen sind eindeutig: „Das Ziel ist, auch diese beiden Spiele zu gewinnen, dabei betrachte ich vor allem die Partie gegen Island als Schlüsselspiel. Die Isländerinnen als EM-Teilnehmer sind für mich der stärkste Gegner unsere Gruppe.“

In : Allgemein
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